Am Samstag war ich mit dem Alpin-Club der Universität in der Sierre Nevada wandern: Das Wetter hielt sich ganz gut und zeitweise schien sogar die Sonne. Wie sind auf einen felsigen Gipfel von 1.800m Höhe geklettert und dann in einem großen Bogen durch einen lichten Wald zurück zum Ausgangspunkt gelaufen (insgesamt ca. 5 Stunden). Alles war weiß und von frischem Schnee bedeckt; zeitweise sind wir bis zu einem halben Meter tief eingesunken – eine richtig schöne Winterwanderung also, von der ich richtig kaputt zurück kam.
Archive for February, 2006
Wandern in der Sierra Nevada
February 26, 2006Die erste Vorlesungswoche…
February 24, 2006…liegt jetzt hinter mir. Bei der Wahl meiner Vorlesungen hat sich noch etwas geändert, aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden. Sprachlich kann ich das wichtigste verstehen und inhaltlich sind die meisten Vorlesungen auch sehr interessant.
Die zweite Vorlesungswoche beginnt erst so richtig am Donnerstag: Am Dienstag ist nämlich Andalusien-Tag – zwar kein gesetzlicher Feiertag, doch machen hier fast alle einfach frei. Und es wäre ja auch ungerecht, wenn am Montag, dem Tag vor dem Andalusientag (Brückentag), für die Studenten Uni wäre. Und weil schließlich am Mittwoch alle ihren Kater ausschlafen müssen, kann man Mittwoch ja auch keine Vorlesung machen – das haben jedenfalls unsere Professoren gesagt.
Für den perfekten Wochenanfang muss es jetzt nur noch warm und sonnig werden – die letzten Tage war es hier nämlich ziemlich kalt (nachts bis 0° C). Und da unsere Wohnung keine Heizung hat und schlecht isoliert ist, kauern wir uns um den quadratischen Wohnzimmertisch (mit Wolldecke bis zum Fußboden), unter dem ein kleiner Elektoradiator für etwas Wärme in diesem kalten Spanien sorgt (siehe die Fotos).
Fotos von unserer WG
February 24, 2006
Im Wohnzimmer
Die Wolldecke unter der Tischdecke reicht bis zum Boden; man steckt seine Beine unter diese Decke und kann sich an der kleinen Elektroheizung wärmen, die unter dem Tisch steht.
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Der erste Tag an der Uni…
February 20, 2006…und ich hab kaum was verstanden. Erst hatte ich Probleme, den Raum zu finden. Dann redete die Professorin ununterbrochen und schnell, dass ich kaum was verstehen konnte. Die Vorlesung danach war aber etwas verständlicher.
Ich hab 2-3 Vorlesungen zusammen mit einem Studenten aus Berlin (Max), der schon seit einem halben Jahr hier ist und etwas mehr als ich versteht und mir gerne alles nochmal erklärt. Aber es gibt auch einen Professor (Pepe), der immer fragt, ob ich alles verstanden habe – schließlich sind wir nur 6 Studenten bei ihm und er geht da auf jeden einzelnen ein (zumal ich in Deutschland ja auch einige Vorlesungen nicht gehört habe, die die granadischen Studenten als Voraussetzung mitbringen). Die Professoren dutzen die Studenten und umkekehrt ist es ebenfalls oft üblich.
Mein erster Eindruck: Was an der Tafel steht, versteh ich ganz gut, da die mathematische Formelsprache ja sehr universell ist; die sprachlichen Probleme werden wohl von Tag zu Tag weniger werden und inhaltlich gibt es 2 Vorlesungen, die unproblematisch sind, 2-3 andere, für die ich wohl mehr arbeiten muss (aber mein Ziel ist ja auch “nur” 3 Vorlesungen [a 4 SWS] zu schaffen).
Bis demnächst also,
Matthias
Fiesta española
February 18, 2006Letzte Nacht war unsere WG in Granada unterwegs und es ist schon erstaunlich, wieviel hier nachts (10 bis 6 Uhr) so auf den Straßen los ist. Trotz Kälte (5° C) treffen sich viele Leute draußen, ziehen erst in die Tapas-Bars, wenn die um 3 schließen in die Disco, und dann gehts schließlich frühstücken – oder sie bleiben die Nacht über gleich auf den Plätzen und trinken ihre mitgebrachten Getränke (das ist ja um vieles billiger).
Wir waren allerdings gestern bei der Abschiedsfeier eines anderen ERASMUS-Studenten aus Belgien, der nächste Woche Granada verlässt und den wir vorher schonmal kurz kennengelernt hatten.
Die Spanier sind also ein durchaus sehr feierlustiges Völkchen, das keine Gelegenheit auslässt (in der Karwoche – hier heißt sie “Heilige Woche” – gibt es Prozessionen, Umzüge und Fiestas mit viel viel Bier). Und in einem kulturellen Austauschprogramm der Europäischen Union kann ich solche Angebote wohl kaum abschlagen…
Mit meinem Spanisch komm ich auch schon ganz gut klar, mit Ausländern spanisch zu reden ist noch um ein Vielfaches leichter als mit den Einheimischen, die unglaublich schnell und undeutlich sprechen. Aber das wird noch!
Die Mensa in Granada
February 15, 2006Gestern habe ich das Mensaessen ausprobiert – das Resultat: Naja. Osnabrück ist da viel besser. Es gibt hier keine Auswahl, nur ein Komlettmenü mit Wasser und/oder Wein, welches auch nicht so delikat wie in Osnabrück ist. Dafür sind die Portionen groß und man kann sich nachholen.
Meine Adresse
February 15, 2006Recoletos 21
2° A
18003 Granada
SPANIEN
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Mobil: 0034 657536220
Mit Vorwahl eines Billig-Anbieters, z.B. OnteTel (01086) kann man für ca. 18 ct/min auf das spanische Mobilfunknetz telefonieren.
Erste Fotos
February 15, 2006Am Montag machten Martin und ich bei Sonnenschein und blauem Himmel einen Rundgang durch das arabische Viertel in Granada:
Die Sierra Nevada hebt sich majestetisch über der Stadt empor.

Ankunft in Granada
February 13, 2006Nach einem wunderschönen Flug über die beeindruckenden französischen Alpen bin ich Samstag abend gesund und müde am Flughafen in Malaga gelandet. Von dort ging’s mit dem Bus in den Busbahnhof und von da schließlich (wieder mit dem Bus) nach Granada. Um 20 Uhr war ich endlich in meiner neuen Wohnung, in der ich auch gar nicht lange blieb: Fatima (aus Spanien) und Martin (aus Bayern) – meine beiden Mitbewohner – haben mich gleich in eine “Tapas-Bar” mitgenommen. Tapas sind kleine Häppchen, Pizza-Toast, Fleischspieße etc. Bei jedem Bier, das man bestellt, bekommt ein ein Tapas nach Wahl dazu (alles zusammen kostet 1,60 Euro) und nach drei Runden waren wir auch wirklich satt.
Der Sonntag begann mit einem langen und späten Frühstück. Den Tag über habe ich versucht, meinen Laptop fit zum Arbeiten und Internsurfen zu bekommen. Nach dem Mittagessen um 5 (das ist hier üblich, dass man so zwischen 3-4 Mittag isst; von 2-5 sind ja auch fast alle Läden geschlossen), sind wir nochmal in die Stadt (Zentrum) gelaufen.
Das Wetter hier ist ganz schön. Manchmal noch kühl, aber wenn die Sonne scheint, wird’s schnell über 20 Grad und man braucht keinen Pullover mehr (es wachsen ja hier auch viele Palmen und manche Obstbäume blühen schon) .
Uns geht es hier wirklich gut. Ich werde in nächster Zeit noch ein paar Fotos hochladen von Wohnung, Mitbewohnern und Granada. Ihr könnt übrigens auch eigene Kommentare zu meinen Beiträgen schreiben (unter jedem Beitrag befindet sich ein Link “(no) comments” oder so ähnlich), über die ich mich natürlich sehr freue.
Demnächst mehr von hier.